Memorial in Ofen – der erste Spatenstich

Am 5. Juni 2008 war es soweit. Viele Gäste aus Politik, Kreisverwaltung Ammerland und der Ofener Kirche, sowie Herr Meyer, Bezirksverband Oldenburg, und Herr Weber, Geschäftsführer der Karl-Jaspers-Klinik waren anwesend. Auch Jornalisten der NWZ und des Huntereportes berichteten über dieses Ereignis.
Nachdem 2001 das Denkmal und 2003 die Gedenkstätte auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik geschaffen wurde, ist jetzt der Anfang für die Gedenk- und Traueranlage (Memorial) auf dem Ofener Friedhof neben der Klinik gemacht. Sie sehen hier Edda Minssen, Vorsitzende, beim ersten Spatenstich.

Memorial Wehnen Ofen erster Spatenstich
Die Einweihung der Anlage wird am 31. August 2008 im Rahmen eines Gottesdienstes mit Herrn Krug, Bischof der ev. Kirche in Oldenburg, erfolgen. (mehr …)

Oldenburger Stadtrat besichtigt Memorial-Baustelle

Memorial / Besuch von Gerd Schwandner, Oberbürgermeister OldenburgDer Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Prof. Dr. Schwandner, und der Kulturausschuss des Stadtrates besuchten am 15. April 2008 die Baustelle des auf dem Ofener Friedhof geplanten Memorials für die Opfer der NS-„Euthanasie“

Neben Gedenkstätte und Mahnmal soll hier ein Ort der Besinnung und aktiven Trauerarbeit treten. Dieses in seiner Art einmalige Memorial verbindet die Idee der „Stolpersteine“ mit dem authentischen Ort eines Massengrabs. Wo seinerzeit Hunderte von Opfern namenlos verscharrt worden sind, entsteht eine Fläche bedeckt mit 1.500 ballgroßen weißen Feldsteinen, deren jeder ein Opfer symbolisiert.

Memorial / Muster der AnlageIn Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte und unter Mitarbeit von Historikern wird angeboten, die Patenschaft für ein bestimmtes Opfer zu übernehmen, indem einer der Steine mit Namen und Daten versehen wird. Schulen, Schulklassen, Jugendgruppen, Anwohner der Umgebung und Menschen aus ärztlich-pflegerischen Berufen sowie aus den Bereichen Sonderpädagogik und Rehabilitation haben bereits ihr Interesse angemeldet. Auf der Suche nach bestimmten Opfern, beispielsweise einem der ermordeten Kinder, Zwangsarbeiter oder Künstler, sollen bei der Erforschung der Hintergründe Einzelschicksale und Zeitgeschichte gleichermaßen lebendig werden.
Der „Hunte Report“ und die Nordwest Zeitung (NWZ) berichteten in ihrer Ausgabe vom 16. bzw. 19. April 2008 ausführlich über diesen Besuch.

Neuer Vorstand

Frau Edda Minssen, bisher stellvertretende Vorsitzende, wurde in der Mitgliederversammlung am 08.03.2008 zur 1. Vorsitzenden gewählt.
Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Frau Hedwig Thelen gewählt.
Die bisherige Vorsitzende Frau Knöttig ist aus dem Vorstand auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Sie wird aber auch in Zukunft aktives Mitglied im Gedenkkreis bleiben.

Vortrag „Wer war Dr. Eden?“ am 7. März im PFL

Dr. Paul Eden, dem zu Ehren die „Dr. Eden Straße“ am Klinikum Oldenburg benannt wurde, war einer jener Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus, die wehrlose Menschen gegen ihren Willen unfruchtbar gemacht haben.
Durch den Historiker Herrn Dr. Harms wurden die Machenschaften des Dr. Eden aufgedeckt. Die Stadtverwaltung Oldenburg hat sich dann entschlossen, die Straße in „Rahel-Straus-Straße“ zum 01.03.2008 umzubenennen. Dieses lag auch im Interesse der Leitung des Klinikums Oldenburg.
Passend zu dieser Umbenennung findet am 07.03.2008 um 19.30 Uhr ein Vortrag in Oldenburg im Kulturzentrum PFL statt.

Mitgliederversammlung im März

die alljährliche Mitgliederversammlung des Gedenkkreises Wehnen ist am 8. März 2008 um 14.00 Uhr im Café „Treffpunkt“ auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik (vormals Landeskrankenhaus Wehnen).
Nicht nur Mitglieder, sondern auch Freunde sind herzlich eingeladen.
Außer den notwendigen Regularien wird es interessante Berichte aus dem Forschungsprojekt der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg geben.
Alles Weitere entnehmen Sie bitte der Tagesordnung.