Neuer Vorstand

Frau Edda Minssen, bisher stellvertretende Vorsitzende, wurde in der Mitgliederversammlung am 08.03.2008 zur 1. Vorsitzenden gewählt.
Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Frau Hedwig Thelen gewählt.
Die bisherige Vorsitzende Frau Knöttig ist aus dem Vorstand auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Sie wird aber auch in Zukunft aktives Mitglied im Gedenkkreis bleiben.

Vortrag „Wer war Dr. Eden?“ am 7. März im PFL

Dr. Paul Eden, dem zu Ehren die „Dr. Eden Straße“ am Klinikum Oldenburg benannt wurde, war einer jener Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus, die wehrlose Menschen gegen ihren Willen unfruchtbar gemacht haben.
Durch den Historiker Herrn Dr. Harms wurden die Machenschaften des Dr. Eden aufgedeckt. Die Stadtverwaltung Oldenburg hat sich dann entschlossen, die Straße in „Rahel-Straus-Straße“ zum 01.03.2008 umzubenennen. Dieses lag auch im Interesse der Leitung des Klinikums Oldenburg.
Passend zu dieser Umbenennung findet am 07.03.2008 um 19.30 Uhr ein Vortrag in Oldenburg im Kulturzentrum PFL statt.

Mitgliederversammlung im März

die alljährliche Mitgliederversammlung des Gedenkkreises Wehnen ist am 8. März 2008 um 14.00 Uhr im Café „Treffpunkt“ auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik (vormals Landeskrankenhaus Wehnen).
Nicht nur Mitglieder, sondern auch Freunde sind herzlich eingeladen.
Außer den notwendigen Regularien wird es interessante Berichte aus dem Forschungsprojekt der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg geben.
Alles Weitere entnehmen Sie bitte der Tagesordnung.

Traueranlage

Der Gedenkkreis plant auf einem Grundstück, das von der Kirchengemeinde Ofen zur Verfügung gestellt wurde, eine Traueranlage. Hier sollen die Betroffenen eine symbolische Grabstelle für die vielen ums Leben gekommenen Patienten erhalten, an der sie um ihre ermordeten Angehörigen trauern können. Die ermordeten Patienten der „Heil-und Pflegeanstalt Wehnen“ haben ein Recht auf eine würdige Grabstelle. Auf diesem Friedhof vor den Toren Oldenburgs wurden Hunderte der Opfer der NS-Euthanasie verscharrt.
Die Finanzierung dieser Traueranlage ist jedoch nicht gesichert. Deshalb bitten wir Sie, Mitglied in unserem Förderkreis zu werden oder frei zu spenden.
Bitte, unterstützen Sie mit einem finanziellen Beitrag die Verwirklichung dieser Traueranlage.
Alles Weitere entnehmen Sie bitte dem Faltblatt.

Vortrag: Jüdische Patienten aus Wehnen und Blankenburg

Das Schicksal jüdischer Patienten aus Wehnen und Blankenburg steht im Mittelpunkt eines Vortrages von Dr. Ingo Harms am 08. November 2007 in der Landesbibliothek Oldenburg am Pferdemarkt. Organisiert wird der Abend von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit – Beginn: 20 Uhr.