Infos vom Gedenkkreis über Twitter empfangen

Der Gedenkkreis Wehnen e.V. ist ab sofort auch via Twitter erreichbar. Dort finden Sie in regelmäßigen Abständen Hinweise auf aktuelle Infos über den Gedenkkreis. Eventuell wird es dort zukünftig auch erweiterte Kurz-Infos geben. Bei Twitter können Sie unsere News als „Follower“ abonnieren und auch mit uns ins Gespräch kommen. Twitter ist ein Mikro-Blogging-System, bei dem Kurznachrichten mit einer Länge von bis zu 140 Zeichen kostenlos ausgetauscht werden können. Weitere Informationen über Twitter finden Sie zum Beispiel bei Wikipedia.
Auch wer unser Twitter-Angebot nicht in Anspruch nimmt, wird selbstverständlich weiterhin über www.gedenkkreis.de umfassend über den Gedenkkreis Wehnen informiert.

Vortragsreihe – Oldenburg, Stadt der Wissenschaft 2009

Zur Aufarbeitung der oldenburgischen Erbgesundheitspolitik.
Die Verfolgung von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen.

In die nationalsozialistische Gesundheits- und Sozialpolitik mit ihren Gewaltmaßnahmen gegen Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen waren zahlreiche Berufsgruppen eingebunden: Von den Ärzten und Richtern über Schwestern, Pfleger, Hebammen und Hilfsschullehrer bis zu Heimleitern und Diakonissen. Die Vorträge setzen sich mit verschiedenen Aspekten der historischen Ereignisse und ihrer heutigen Bedeutung auseinander. (mehr …)

Zwangssterilisation – Vortrag von Dr. Martin Finschow

Der Vortrag „Opfer, die keiner sieht“ von Dr. Martin Finschow war das zentrale Thema der diesjährigen Mitgliederversammlung des Gedenkkreises Wehnen.
Herr Dr. Finschow berichtete über die Zwangssteriisationen während der NS-Zeit im Oldenburger Land. Mehr als 2500 Menschen fielen diesem Verbrechen zum Opfer. Willkürliche Sozialauslese und Denunziationen waren die Grundlage. Ärzte, Richter und Kliniken arbeiteten zusammen mit so genannten „Erbgesundheitsgerichten“ an der Durchführung. Die Betroffenen hatten keinen Rechtsbeistand. Die Zwangssterilisationen wurden durch einen chirurgischen Eingriff oder durch Röntgenbestrahlung durchgeführt. Dabei kam es auch zu Todesfällen. Betroffenheit löste die Schilderung der Einzelfälle aus. Hierzu die Berichte der Nordwest Zeitung (NWZ) und der Oldenburger Allgemeine
Die Forschungsarbeit von Herrn Dr. Finschow ist als Buch im Isensee Verlag,
ISBN 978-3-89995-535-4 unter dem Titel „Opfer, die keiner sieht“ erschienen.

NS-Akten, Fund im Gesundheitsamt in Jever

Zufällig, beim Aufräumen auf dem Dachboden des Gesundheitsamtes in Jever wurden jetzt Akten
über Zwangssterilisationen während der NS-Zeit entdeckt. Der Fund erregte nicht nur in der Region, sondern bundesweit Aufmerksamkeit. Die Akten werden jetzt dem Forschungsprojekt der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zur Verfügung gestellt.
Dazu zwei Artikel in der hiesigen Nordwest Zeitung (NWZ).

Mitgliederversammlung am 7.März 2009

Zu der diesjährigen Mitgliederversammlung lädt der Gedenkkreis alle Mitglieder und Freunde ein.
Neben den notwendigen Regularien wird Dr. Martin Finschow einen Vortrag zum Thema
„Nationalsozialistische Zwangssterilisationen im Lande Oldenburg“ halten.
Alles Weitere entnehmen Sie bitte der Einladung (PDF-Format).