Was geschah in der NS-Zeit in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen, in Kloster Blankenburg und im Gertrudenheim?
Gab es im Bereich Oldenburg „Sonderkrankenhäuser Aktion Brand“?
Massengräber von ermordeten unheilbar Kranken – auch bei uns?
Der Gedenkkreis Wehnen e.V. lädt zu diesem Thema ein. Die Veranstaltung findet am 14.2.2007, 19.00 Uhr im Gemeindezentrum „Jochen Klepper Haus“, Bremer Heer Str. 28 in Oldenburg statt.
Der Historiker Dr. Ingo Harms wird über bisher unveröffentlichte Ergebnisse der neueren „Euthanasie“-Forschung berichten.
Alles Weitere entnehmen Sie bitte der Einladung im pdf-Format.
Am 01. Februar 2007 bleibt die Gedenkstätte aus organisatorischen Gründen geschlossen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die regulären Öffnungszeiten finden Sie hier.
Unter diesem Titel veröffentlichte der „Diabolo“ (Wochenzeitung für Oldenburg) einen Artikel über die Patientenmorde während der NS – Zeit in der damaligen Heil und Pflegeanstalt Wehnen bei Oldenburg.
Viele der getöteten Patienten wurden nebenan auf dem Ofener Friedhof in einem Massengrab verscharrt.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel. Dazu geben Sie im Feld „Suche“ die Überschrift, s.o. ein.
Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden zeigt eine Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museums.
Von 1933 bis 1945 ermordeten die Nationalsozialisten mehr als 200.000 Menschen im Zuge sogenannter “Euthanasie” – Maßnahmen, 400.000 wurden Opfer von Zwangssterilisationen.
Die Ausstellung zeigt, wie mit der Hilfe von Ärzten, Medizinern und Anthropologen eine Gesundheitspolitik entwickelt wurde, die mit der Sterilisation von vermeintlich “erblich minderwertigen” Menschen begann, zum Massenmord an “lebensunwertem Leben” führte und zugleich die Voraussetzungen für die Ermordung der europäischen Juden schuf.
Das Deutsche Hygiene-Museum initiierte diese Ausstellungsübernahme vor dem Hintergrund der eigenen historischen Verantwortung als eine Institution, die die rassenhygienischen Programme einst vorbehaltlos unterstützte und propagierte.
Anlässlich des beunruhigenden Zulaufs, den rechtsgerichtete Parteien in Sachsen und anderen Regionen Deutschlands erfahren, ist die Ausstellung ein Aufruf für mehr Demokratiebewusstsein, gesellschaftliche Toleranz und Mitmenschlichkeit.
Theaterpädagogische Projekte, Zeitzeugengespräche, Lesungen und weitere Angebote richten sich gezielt an ein junges Publikum und laden zum europäischen Schüler- und Studentenaustausch ein.
» www.dhmd.de – Infoseite über die Ausstellung
» Bildquelle: dhmd.de // Copyright: United States Holocaust Memorial Museum, Washington D.C.
Nicht nur in Menden (Nordrhein-Westfalen) sondern auch in unserer unmittelbaren Umgebung wurden die Opfer der „Euthanasie“, wahrscheinlich in Massengräbern verscharrt.
So bemühen sich die Mitglieder des Gedenkkreises seit Jahren die Stelle zu finden, an der ihre Angehörigen, beerdigt wurden. Dieses muss auch auf dem Ofener Friedhof, gleich neben dem heutigen Landeskrankenhaus Wehnen geschehen sein.
Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung (.pdf-Format), die an mehrere Zeitungen verschickt wurde.