Pränataldiagnostik und Präimplantationsdiagnostik – eine neue Eugenik?

Der Gedenkkreis, der Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg, sowie die Forschungsstelle GGS der CvO Universität Oldenburg laden zu diesem Vortrag von Dr. Michael Wunder am 21. Februar 2013, 19.00 Uhr ins Kulturzentrum PFL, Peterstr. 3, Oldenburg ein.

Was werden uns neue Forschungen bringen? Kann es in der Zukunft eine (legalisierte!) Möglichkeit der Eugenik geben? Schon heute kann durch die Pränataldiagnostik entschieden werden, welches  Kind geboren werden darf. Doch was darf oder kann in Zukunft erlaubt sein?

Lesen Sie dazu die Einladung (PDF-Format).

Ein Ringschleifenverstärker wird von der Forschungsstelle GGS zur Verfügung gestellt.

Vortrag von Roman Behrens

Der Gedenkreis Wehnen, der Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg sowie die Forschungsstelle GGS der CvO Universität Oldenburg laden Sie zu dem Vortrag von Roman Behrens am 17.Januar um 19.00 Uhr im Kulturzentrum PFL Oldenburg mit folgendem Titel, ein.

Die nationalsozialistische Militärpsychiatrie in der deutschen Kriegsmarine am Beispiel Wilhelmshaven – Wehnen. 

Wie wurde mit psychisch auffälligen Marinesoldaten während der NS-Zeit umgegangen? Wurden auch sie Opfer der „Euthanasie“? Roman Behrens berichtet aus seiner Masterarbeit.

Über den Verein Internationales Fluchtmuseum Oldenburg e.V. konnte ein Ringschleifenverstärker ausgeliehen werden. Der Vortrag wird auch in Gebärdensprache übertragen.

Beachten Sie bitte auch die weiteren Themen der Vortragsreihe 2013.

Weihnachten und 2013

Wir wünschen Ihnen und Ihren Famlien eine stille und erholsame Weihnachtszeit, und alles Gute für das Neue Jahr.
Im 1. Quartal 2013 findet unsere Mitgliederversammlung statt, und am 1. September, wie in jedem Jahr, laden wir zum Gedenktag ein.
Über weitere Ereignisse, wie zum Beispiel Vorträge, werden wir Sie rechtzeitig auf dieser Homepage informieren.

Volkstrauertag und Gedenktag

Der Volkstrauertag wurde in Deutschland nach dem ersten Weltkrieg zum Gedenken an die gefallenen Soldaten eingeführt. Nach der NS-Zeit wurde in der Bundesrepublik ab 1950 der vorletzte Sonntag im November zum Volkstrauertag erklärt. An diesem Tag soll allen Opfern von Gewaltherrschaft gedacht werden.

Volkstrauertag und GedenktagIm Unterschied zum Totensonntag (letzter Sonntag im November) wird am Volkstrauertag der gewaltsam zu Tode gekommenen Menschen gedacht. Dazu gehören neben den vielen Opfern der beiden Weltkriege auch die während der NS-Zeit ermordeten Patienten der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen.
Deshalb trauern Mitglieder des Gedenkkreises an diesem Tage um ihre Angehörigen.

Nach dem Gottesdienst in der Ofener Kirche wurden die Kränze des  Gedenkkreises Wehnen und der Karl-Jaspers-Klinik an der Euthanasie-Erinnerungsstätte nieder gelegt.
Unser ganz besonderer Dank gilt der Karl-Jaspers-Klinik für ihr Engagement zur Erinnerung an die während der NS-Zeit zu Tode gekommenen Patienten.

Und noch ein Beitrag zum Volkstrauertag: Sie können hier die Rede von Frau Miks lesen, die sie auf unserem Gedenktag am 1. September gehalten hat. Frau Miks ist stellvertretende Landrätin des Landkreises Ammerland. Sie geht in ihrer Rede direkt auf die Verbrechen in unserer Region in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen ein.

Volkstrauertag am 18. November 2012

Am 18. November findet um 10.00 Uhr ein Gottesdienst in der Ofener Kirche statt, in dem auch der während der NS-Zeit ermordeten Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen gedacht wird. Anschließend erfolgt eine Kranzniederlegung an der “Euthanasie”-Erinnerungsstätte. Danach, gegen 11.30 Uhr, lädt der Gedenkkreis Freunde und Mitglieder in die Gedenkstätte auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik zu einem Gedankenaustausch ein.
Für warme Getränke an diesem kühlen Herbsttag ist gesorgt. Auch Gäste sind herzlich willkommen.