Wie in den vergangenen Jahren begehen wir auch dieses Mal am 1. September unseren Gedenktag.
Wir laden dazu neben unseren Mitgliedern alle interessierten Menschen ein.
In der Vergangenheit galt unser Hauptinteresse den gequälten und ermordeten Patienten in der Psychiatrie während der NS-Zeit. Doch wie ging es nach 1945 weiter? Was taten die jeweiligen Regierungen unseres Landes für die Überlebenden?
Unser diesjähriges Thema bezieht sich auf das Leben der Zwangssterilisierten nach 1945. Der Vortrag wird von Margret Hamm gehalten. Der musikalische Beitrag kommt vom Oldenburger Bundschuh Chor.
Alles Weitere entnehmen Sie bitte der Einladung im PDF-Format.
Endlich, nach so vielen Jahren, wird in Berlin ein Gedenkort für die Opfer der „Euthanasie“ geschaffen. Dieses Mahnmal ist nach seiner Fertigstellung gegenüber der Tiergartenstraße 4, auf dem Vorplatz der heutigen Berliner Philharmonie, zu sehen. Dort wurde der Mord an geistig und körperlich behinderten Menschen 1939 beschlossen.
Es soll an die Opfer, aber auch an die Täter, erinnern. Die Täter gingen nach dem Krieg oft straffrei aus und konnten weiter ihre Berufe (z.B. Ärzte, Pflegende, Verwaltungsangestellte sowie Beamte) ausüben.
Lesen Sie dazu diesen Artikel.
Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten gewährt auf Antrag Zuschüsse zu Gedenkstättenfahrten bis zur Höhe von 50% der Fahrtkosten. Entsprechend der „Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Fahrten zu NS-Gedenk- und Dokumentationsstätten auf dem Gebiet des Landes Niedersachsen“ soll damit in erster Linie jungen Menschen im Zusammenhang mit schulischen und außerschulischen Bildungsmaßnahmen der Besuch einer Gedenkstätte in Niedersachsen ermöglicht werden. Die notwendigen Informationen zur Antragstellung finden Sie/findet Ihr hier.
Am Donnerstag, den 13. Juni um 19.00 Uhr lädt der Gedenkkreis Wehnen , der Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg und die Forschungsstelle GGS der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zu dem Vortrag Tuberkulose und Krankenmord von Dr. Alfred Fleßner ein. Die Veranstaltung findet im PFL, Peterstraße 3 in Oldenburg statt.
Tuberkulose war eines der schwersten Gesundheitsprobleme der späten Kriegs- und frühen Nachkriegszeit. Viele der Erkrankten wurden während der NS-Zeit Opfer der „Euthanasie“.
Dr. Alfred Fleßner ist freiberuflicher Historiker und befasst sich seit 2005 mit Forschungen zur NS-Medizin in Oldenburg. Er gehört dem wissenschaftlichen Beirat des Gedenkkreises Wehnen an und ist Mitglied des internationalen Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation.
Alles Weitere finden Sie in der Einladung.
Wir arbeiten bei verschiedenen Themen eng mit dem Internationalen Fluchtmuseum Oldenburg zusammen, deshalb veröffentlichen wir diese Einladung.
Der Fördervereins Internationales Fluchtmuseum e.V. Oldenburg lädt zu einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion zum Thema Protest gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland ein.
Es wird deutlich gezeigt, dass die Gesetzgebung in der Adenauer Ära hinsichtlich der Proteste ihre Wurzeln in der NS-Zeit hatte.
Der Nationalsozialismus war im Mai 1945 nicht schlagartig zu Ende, das ist am Beispiel dieses Filmes zu sehen.
Die Vorführung findet am Donnerstag, 23. Mai 2013, 20.00 Uhr im BIS-Saal der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Uhlhornsweg statt.
Alles Weitere entnehmen Sie bitte der Einladung.