Volkskörper und Frauenbauch – „Spätabtreibungen“ als Dilemma im Diskurs über Selbst-Bestimmung. Ein Erfahrungsbericht

Öffentlicher Vortrag am Donnerstag, den 11. April 2013 um 19.00 Uhr
im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, Oldenburg von Dr. Magdalene Heuvelmann

In Verbindung mit dem Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg und der Forschungsstelle GGS der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg lädt der Gedenkkreis zu diesem Vortrag ein.
Nach der „Euthanasie“ in der NS-Zeit ist es kaum zu glauben, dass ein Aussortieren von lebensfähigen Embryonen bis kurz vor dem Ende der Schwangerschaft vom Gesetzgeber legalisiert wurde. Es kann und darf nicht sein, dass sich der Staat auf diesem Wege seiner Pflicht entzieht, ein behindertes Kind mit allen Mitteln zu fördern, ihm eine echte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Sollten diese Spätabtreibungen üblich werden, sollte eine werdende Mutter gar dazu überredet werden, wie schwer wird es dann für Eltern sich ganz bewusst für ihr (behindertes) Kind zu entscheiden!
Droht schon wieder eine Stigmatisierung eines behinderten Kindes und damit der ganzen Familie?

Es erwartet uns ein interessanter Vortrag mit anschließender Diskussion.

Oldenburg und die NS-Medizin – Vortrag von Dr. Maria Hermes

Der Gedenkkreis lädt in Verbindung mit dem Behindertenbeirat Oldenburg und der Forschungsstelle GGS zu dem Vortrag

Vorläufer des Krankenmordes. Rassenhygiene und Psychiatrie im Ersten Weltkrieg

am Donnerstag, den 14. März 2013 um 19.00 Uhr ins Kulturzentrum PFL in Oldenburg ein.

Am Beispiel des bremischen St. Jürgens-Asyls stellt Dr. Hermes die Vorformen der tödlichen Psychiatrie dar. Aus den psychiatrischen Krankenakten zwischen 1914 und 1918 geht hervor, dass der Krieg zunehmend eine entscheidende Rolle spielte. Durch das Hungersterben im St. Jürgens-Asyl wird die Psychiatrie im Ersten Weltkrieg als Vorläufer des nationalsozialistischen Krankenmordes sichtbar.

Auch für diesen Vortrag stellt die Forschungsstelle GGS der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg einen Ringschleifenverstärker zur Verfügung.

Alles Weitere entnehmen Sie bitte der Einladung.

Pränataldiagnostik und Präimplantationsdiagnostik – eine neue Eugenik?

Der Gedenkkreis, der Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg, sowie die Forschungsstelle GGS der CvO Universität Oldenburg laden zu diesem Vortrag von Dr. Michael Wunder am 21. Februar 2013, 19.00 Uhr ins Kulturzentrum PFL, Peterstr. 3, Oldenburg ein.

Was werden uns neue Forschungen bringen? Kann es in der Zukunft eine (legalisierte!) Möglichkeit der Eugenik geben? Schon heute kann durch die Pränataldiagnostik entschieden werden, welches  Kind geboren werden darf. Doch was darf oder kann in Zukunft erlaubt sein?

Lesen Sie dazu die Einladung (PDF-Format).

Ein Ringschleifenverstärker wird von der Forschungsstelle GGS zur Verfügung gestellt.

Vortrag von Roman Behrens

Der Gedenkreis Wehnen, der Behindertenbeirat der Stadt Oldenburg sowie die Forschungsstelle GGS der CvO Universität Oldenburg laden Sie zu dem Vortrag von Roman Behrens am 17.Januar um 19.00 Uhr im Kulturzentrum PFL Oldenburg mit folgendem Titel, ein.

Die nationalsozialistische Militärpsychiatrie in der deutschen Kriegsmarine am Beispiel Wilhelmshaven – Wehnen. 

Wie wurde mit psychisch auffälligen Marinesoldaten während der NS-Zeit umgegangen? Wurden auch sie Opfer der „Euthanasie“? Roman Behrens berichtet aus seiner Masterarbeit.

Über den Verein Internationales Fluchtmuseum Oldenburg e.V. konnte ein Ringschleifenverstärker ausgeliehen werden. Der Vortrag wird auch in Gebärdensprache übertragen.

Beachten Sie bitte auch die weiteren Themen der Vortragsreihe 2013.

Weihnachten und 2013

Wir wünschen Ihnen und Ihren Famlien eine stille und erholsame Weihnachtszeit, und alles Gute für das Neue Jahr.
Im 1. Quartal 2013 findet unsere Mitgliederversammlung statt, und am 1. September, wie in jedem Jahr, laden wir zum Gedenktag ein.
Über weitere Ereignisse, wie zum Beispiel Vorträge, werden wir Sie rechtzeitig auf dieser Homepage informieren.