Der Euthanasie-Prozess…..

……..gegen Heyde-Sawade, eine DDR-Dokumentation von 1963.
Professor Werner Heyde war verantwortlich für den Mord an 72.200 Patienten der deutschen Psychiatrie in den Jahren 1939-1941. In der Nachkriegszeit lebte er als anerkannter Psychiater und psychiatrischer Gutachter in Flensburg unter dem Namen Dr. Sawade. Nach seiner Verhaftung kam es zum „Heyde-Sawade-Prozess“, der jahrzehntelang die Datengrundlage für die Geschichtsschreibung zum NS-Krankenmord bildete. Heyde entzog sich der Justiz durch Selbstmord. Der DDR-Film zeigt den Prozess „gegen Heyde und andere“ und seinen Hintergrund auf eine für die Justiz der Bundesrepublik wenig schmeichelhafte Weise. Die Täter kamen mit unglaublich geringen Strafen davon. Die Geschehnisse werden mit den Oldenburgischen Hungermorden in Beziehung gesetzt.
Der Film wird am 23. April 2015 um 19.30 Uhr in der Kino Werkstatt in Oldenburg, Wallstr. 24 gezeigt. Zur anschließenden Diskussion konnte der Historiker Christoph Schneider aus Frankfurt gewonnen werden.

Alle Jahre wieder – Mitgliederversammlung

Wir laden alle Mitglieder und Freunde des Gedenk-und Förderkreises zu unserer Mitgliederversammlung am 18. April 2015 herzlich ein.
Gäste und Interessierte sind sehr willkommen.
Alles Weitere finden Sie in der Tagesordnung.

Hier der Hinweis auf unsere Vortragsreihe, die wir zusammen mit dem „Förderverein Internationales Fluchtmuseum e. V.“ vom 23. April – 9. Juni im Gedenken an das Ende des 2. Weltkrieges und der NS-Zeit veranstalten.

Gedenkstätte „Alte Pathologie“

Zur Zeit ist unsere Gedenkstätte bis auf Weiteres geschlossen, da die Ausstellung komplett überarbeitet wird. Alle Arbeiten werden ehrenamtlich geleistet, darum können wir keinen konkreten Zeitpunkt der Wiedereröffnung angeben.
Wir hoffen auf Ihr/Euer Verständnis.

Vor 75 Jahren

Die Historikerin und Journalistin Sabine Lueken schrieb diesen Artikel in der Tageszeitung Junge Welt. Fast vergessen sind die Opfer der psychiatrischen Krankenhäuser in Polen. 1939, mit dem Überfall auf Polen, begann das Ermorden der kranken Menschen, das Industrialisierung des Tötens. 75 Jahre sind vergangen, bis Sabine Lueken dieses Verbrechen in unsere Erinnerung, in unser Gedächtnis zurück brachte.
Sabine Lueken ist Mitglied im Gedenkkreis Wehnen.

Termine, Veranstaltungen, Ausstellungen

Wir geben hier eine Zusammenfassung der Termine und Veranstaltungen, sowie Publikationen im Gedenken an alle Verfolgten der NS-Zeit.

– Bilder aus der Prinzhorn Sammlung sind noch in einer Ausstellung bis zum 6. April in der Sammlung Scharf-Gerstenberg, Schlossstraße 70, 14059 Berlin; dann 1. Mai bis 15. August in Heidelberg, Museum Sammlung Prinzhorn, zu sehen. Lesen Sie dazu den Artikel von der Journalistin Sabine Lueken.

– auf Grund vieler Anfragen veröffentlichen wir eine Publikationsliste von Dr. Ingo Harms