Wir laden alle Mitglieder und Freunde des Gedenk-und Förderkreises zu unserer Mitgliederversammlung am 18. April 2015 herzlich ein.
Gäste und Interessierte sind sehr willkommen.
Alles Weitere finden Sie in der Tagesordnung.
Hier der Hinweis auf unsere Vortragsreihe, die wir zusammen mit dem „Förderverein Internationales Fluchtmuseum e. V.“ vom 23. April – 9. Juni im Gedenken an das Ende des 2. Weltkrieges und der NS-Zeit veranstalten.
Zur Zeit ist unsere Gedenkstätte bis auf Weiteres geschlossen, da die Ausstellung komplett überarbeitet wird. Alle Arbeiten werden ehrenamtlich geleistet, darum können wir keinen konkreten Zeitpunkt der Wiedereröffnung angeben.
Wir hoffen auf Ihr/Euer Verständnis.
Die Historikerin und Journalistin Sabine Lueken schrieb diesen Artikel in der Tageszeitung Junge Welt. Fast vergessen sind die Opfer der psychiatrischen Krankenhäuser in Polen. 1939, mit dem Überfall auf Polen, begann das Ermorden der kranken Menschen, das Industrialisierung des Tötens. 75 Jahre sind vergangen, bis Sabine Lueken dieses Verbrechen in unsere Erinnerung, in unser Gedächtnis zurück brachte.
Sabine Lueken ist Mitglied im Gedenkkreis Wehnen.
Wir geben hier eine Zusammenfassung der Termine und Veranstaltungen, sowie Publikationen im Gedenken an alle Verfolgten der NS-Zeit.
– Bilder aus der Prinzhorn Sammlung sind noch in einer Ausstellung bis zum 6. April in der Sammlung Scharf-Gerstenberg, Schlossstraße 70, 14059 Berlin; dann 1. Mai bis 15. August in Heidelberg, Museum Sammlung Prinzhorn, zu sehen. Lesen Sie dazu den Artikel von der Journalistin Sabine Lueken.
– auf Grund vieler Anfragen veröffentlichen wir eine Publikationsliste von Dr. Ingo Harms
Hier der Aufsatz von Dr. Ingo Harms, in dem übersichtlich und deutlich der Weg der Patienten der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Wehnen, des Heimes Blankenburg und des Oldenburger Gertrudenheims in den Hungertod während der NS-Zeit, und auch davor, dargestellt wird.
Wo blieben die eingesparten Gelder? Resultiert das Vermögen des Bezirksverband Oldenburg (BVO), als Nachfolgeverband des Landesfürsorgeverbandes, das Vermögen der Energieversorgung Weser Ems (EWE), auch das Vermögen des Museumsdorfes Cloppenburg wenigstens zum Teil aus der Zeit des Nationalsozialismus? Mussten hilflose, kranke Menschen verhungern, damit andere Institutionen sich bereicherten?
Der Gedenkkreis Wehnen e. V. erteilte dem Historiker Dr. Ingo Harms dazu den entsprechenden Forschungsauftrag.