Dazu veröffentlichte die Nordwest Zeitung (NWZ) diesen Artikel.
Im April 2004 wurde die Gedenkstätte Alte Pathologie eröffnet. Schon damals gab es in der NWZ einen ausführlichen Bericht.
Inzwischen hat sich die Gedenkstätte zu einem außerschulischen Lernort entwickelt, der von vielen Schulklassen wahrgenommen wird.
Weiter werden Führungen für Gruppen aller Art angeboten.
Sie erfahren am Gedenktag, 20. September mehr über die Arbeit des Gedenkkreises, zu dem alle interessierten Menschen herzlich eingeladen sind
Der diesjährige Gedenktag findet am 20. September um 14.00 Uhr im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen statt.
Unter dem Motto
Die Gedenkstätte als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart – 10 Jahre Alte Pathologie
laden wir alle interessierten Personen herzlich ein.
Die Bekämpfung der Volkskrankheit Tuberkulose wandelte sich im Nationalsozialismus zu einer Bekämpfung der Kranken selbst. Als erblich vorbelastet, „asozial“ und „gemeinschaftsfremd“ stigmatisiert starben viele von ihnen in der Psychiatrie und in Zwangsasylierungseinrichtungen. Eine dieser Einrichtungen war das Kloster Blankenburg, das ab 1944 neben weiteren Tuberkulosekrankenhäusern von der Landesversicherungsanstalt (LVA) Oldenburg-Bremen geführt wurde. 2012 wurden in den Räumen der LVA umfangreiche Aktenbestände aufgefunden, die eine genauere Untersuchung der Tuberkulosemedizin in Oldenburg von der Endphase des Nationalsozialismus bis Mitte der 1950er Jahre ermöglichen. (mehr …)
Inzwischen findet die Ausstellung „Der andere Müller vom Siel“ im Landesmuseum Oldenburg auch überregionale Beachtung. Darüber freuen wir uns sehr, denn es geht uns mit dem Ausstellungsprojekt nicht nur darum, einem Heimatmaler von außerordentlicher Qualität, sondern dem GANZEN MÜLLER VOM SIEL seinen Platz und seine Würdigung in der Kunstgeschichte und in der schlimmen Geschichte der gesellschaftlichen Missachtung bis in die jüngere Vergangenheit zu verschaffen.
Dazu diese Artikel in der hiesigen Nordwest Zeitung
(NWZ), der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (faz) und der tageszeitung (taz).
Die Ausstellung „Der andere Müller vom Siel“ im Prinzenpalais Oldenburg ist noch bis zum 24. August geöffnet.
Hiermit laden wir Sie/Euch zu dem Symposium „Der ganze Müller vom Siel“ am 5. Juli von 10.00 – 16.00 Uhr im Oldenburger Schlosssaal ein.
Referent ist u. a. Dr. Ingo Harms, Regionale nationalsozialistische Gesundheits- und Sozialpolitik, C.v.O. Universität Oldenburg und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Gedenkkreises Wehnen.
Das Schicksal des Künstlers Georg Müller vom Siel, der dreißig Jahre in Wehnen gelebt hat, konnte durch Aktenfunde von Ingo Harms aufgeklärt werden. Die Erkenntnisse fanden Eingang in einer Ausstellung im Jahr 1999, wo erstmals auch eine Auswahl der in Wehnen entstandenen Bilder präsentiert wurde. Da aber die meisten Werke unter Verschluss blieben, bemühte sich der Gedenkkreis um eine breitere Würdigung des Künstlers. Kontakte zur
Heidelberger Prinzhornsammlung und die umfangreichen Dokumente der Krankenakte schufen die Voraussetzungen für die jetzige Ausstellung und
ihr anspruchsvolles Beiprogramm, zu denen es ohne die Initiative von Stefan Buss nicht gekommen wäre.
Die Ausstellung „Der andere Müller vom Siel“ ist bis zum 24. August im Landesmuseum Prinzenpalais in Oldenburg, Damm 1 zu besichtigen.
Der Oldenburger Verein Internationales Fluchtmuseum e. V. lädt am 14. Juni zu einem Besuch der Gedenkstätte Esterwegen ein. Wir geben diese Einladung gerne weiter.
Für die Tagung „Widerstand, Verweigerung und Selbstbehauptung 1933-1945. Geschichte und Vermittlung“ in Göttingen vom 19. – 21. Juni sind noch Plätze frei. Hier finden Sie/findet Ihr Programm und Anmeldeformular.
Uns erreichte der Newsletter der Wewelsburg mit interessanten Terminen, Lesungen und Ausstellungen, den wir hier gerne veröffentlichen.
Wir machen Sie/Euch auf eine Ausstellung in Hameln „NS-Verfolgte aus den Benelux-Ländern im Zuchthaus Hameln 1942-1945“ vom 19. – 31. Juni aufmerksam.